Da sich ein Ende der fossilen Brennstoffversorgung seit einiger Zeit immer deutlich abzeichnet, wird zunehmend nach Alternativen zu den bisher verwendeten Energieträgern (Erdöl, Erdgas, Kohle) gesucht.
Nicht nur die Abnahme dieser Brennstoffe stellt ein großes Problem dar, sondern auch die ständig steigenden Preise. Deshalb wird zunehmend auf Alternativen für die Kraftstoffversorgung zurückgegriffen. Für Kraftfahrzeuge gibt es hier zum Beispiel die Alternativen Erdgas (CNG), Flüssigerdgas (LNG) und auch Flüssiggas (LPG), das sogenannte Autogas.
Entscheidet man sich nun für Autogas als Alternative, so muss man zunächst verschiedene Faktoren betrachten. Ein Faktor sind zum Beispiel die Kosten für eine Umrüstung auf Autogas. Ein weiterer Faktor sind die verschiedenen Technologien, die zur Wahl stehen. Hier gibt es zum Beispiel die Venturie-Technik, teilsequenzielle Anlagen, vollsequenzielle Anlagen und Anlagen der LPI-Technik. Und ein dritter Faktor, der nicht umgangen werden kann, ist, dass eine Umrüstung auf Autogas nur bei Fahrzeugen mit einem Benzin-Ottomotor vorgenommen werden kann.
Des Weiteren ist zu beachten, dass ein Umbau auf Autogas mit einem Verlust von Kofferraumvolumen einhergeht, da zur Autogasnutzung ein zusätzlicher Tank im Fahrzeug verbaut werden muss. Dieser Tank kann wahlweise in der Reserveradmulde oder auch im Kofferraum platziert werden. Je nachdem wo der Tank eingebaut wird, ist dann das Füllvolumen unterschiedlich groß. Bei einigen Fahrzeugtypen ist zum Schutz der für den Benzinbetrieb konzipierten Ventile zusätzlich die Zugabe von Aditiven erforderlich.
Hat man nun alle Faktoren genau bedacht, kann man sich von den Händlern in der Umgebung, die eine Umrüstung anbieten, einen Kostenvoranschlag machen lassen. Um vorher schon einen Eindruck der Kosten zu bekommen, empfiehlt es sich im Internet nachzusehen.