Während man sich früher Filme auf VHS oder DVD aus der Videothek ausgeliehen hat, um sie sich zu Hause anzusehen, kann man diese heute bequem aus dem Internet auf den heimischen PC runterladen.
Wer Filme nicht nur gern im Kino sieht, hat bereits seit mehreren Jahrzehnten die Möglichkeit, sich den Film seiner Wahl aus der Videothek direkt nach Hause zu holen. Videotheken besitzen die Vermietrechte für neue und ältere Filme, die nicht mehr im Kino laufen, und dürfen diese somit gegen eine Gebühr an ihre Kunden vermieten. Früher handelte es sich dabei fast ausschließlich um VHS-Kassetten, die mit heimischen Videorekordern abgespielt werden konnten. Während der vergangenen Jahre hat die DVD die VHS-Kassette als Medium weitgehend verdrängt, da sie einen größeren Speicherplatz aufweist und auch eine bessere Bildqualität liefert; das Prinzip des Verleihens ist aber dasselbe geblieben.
Die schnelle Verbreitung des Internets mit all seinen Vorzügen hat Filmfans eine Möglichkeit eröffnet, die herkömmliche Videotheken in starke Bedrängnis bringt: Das Downloaden von Filmen auf den heimischen Computer erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Schließlich ist es einfach und bequem, und die Wunschfilme lassen sich direkt nach dem Download in guter Bild- und Tonqualität abspielen. Dazu sind nur ausreichend Speicherplatz und ein geeigneter Videoplayer notwendig. Der Weg, den man für das Ausleihen und Zurückbringen der geliehenen DVDs aufwenden muss, entfällt vollständig. Die online vorhandene Auswahl übertrifft dazu sämtliche Videotheken, die selbstverständlich nur über begrenzte Räumlichkeiten verfügen. Kein Wunder also, dass bereits viele Filmliebhaber auf das Internet zurückgreifen, um sich eine beachtliche Sammlung herunterzuladen.
Da Filme aber rechtlich als Eigentum des Urhebers gelten, sind nicht alle im Internet angebotenen Downloads auch legal. Zwar findet man häufig Websites, die mit kostenlosen Downloads werben; diese besitzen aber meist keine Lizenz, die ihnen erlaubt, die Filme zum Downloaden anzubieten. Im Klartext heißt das: Auch der User, der sich einen Film von diesen Seiten herunterlädt, macht sich strafbar und muss teilweise mit sehr hohen Geldstrafen rechnen. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, ist es ratsam, von kostenlosen Downloads Abstand zu nehmen und sich auf die Seiten zu beschränken, die Filme, Musik und andere Medien gegen eine Gebühr zur Verfügung stellen. In diesen Fällen kann man davon ausgehen, dass die erforderlichen Rechte vom Anbieter erworben worden sind und man sich auch als User nicht strafbar macht. Viele dieser Provider bieten eine Flatrate an, bei der man einmal monatlich zahlt und dafür so viele Filme herunterladen kann, wie man möchte. Dies rentiert sich besonders für Sammler und Filmliebhaber.